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Das Wappen(Bildquelle: Wikipedia.de)
Das Wappen zeigt auf rotem Schild einen silbernen Schrägbalken mit blauem Wellenband, der das Schild halbiert. In der Hälfte rechts oben und links unten befindet sich jeweils eine goldene Traubenrispe mit jeweils zwei grünen Blättern. Die Trauben symbolisieren den traditionellen Weinanbau in Dietzenbach, der bis ins 18. Jahrhundert und wieder seit den 1960er Jahren am Wingertsberg angewandt wird. Das Blaue Band hat den Ursprung im Namen von Dietzenbach. Im althochdeutschen wird der Name als „murmelnder Bach“ oder „Bach des Dietz“ interpretiert. Über DietzenbachDietzenbach ist die Kreisstadt des Landkreises Offenbach, und zählt etwa 34.800 Einwohner. LageDie Kreisstadt Dietzenbach liegt etwa 12 Kilometer südöstlich von Frankfurt am Main an der Bieber. Sie grenzt im Osten an Rodgau, im Süden an Rödermark, im Norden an Heusenstamm und im Westen an die Stadt Dreieich. Dietzenbach ist in vier Stadtteile gegliedert. StadtteileIn Steinberg befinden sich einige Schulen, Kindertagesstätten und das Seniorenzentrum. Zudem befinden sich in Steinberg ein Sportgelände und ein Einkaufszentrum. Steinberg zählt knapp 12.00 Menschen. Hexenberg ist ein weiterer Stadtteil Dietzenbachs, und ist nach der höchsten Erhebung im Landkreis Offenbach benannt. Die Altstadt von Dietzenbach beherbergt zahlreiche Fachwerkhäuser und das Dietzenbacher Heimatmuseum. Das Wahrzeichen des Spessartviertels in Dietzenbach ist die großflächige Hochhausbebauung. Ursprünglich war das Spessartviertel als Luxusviertel geplant worden. GeschichteErstmals wurde Dietzenbach im Jahre 1210 urkundlich in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Patershausen unter dem Namen „Dicenbah“ erwähnt. Im frühen Mittelalter lagen die später verwüsteten Siedlungen Richolshausen und Ippigshausen in der heutigen Dietzenbacher Gemarkung. Im Jahre 145 wurde von den Grafen von Hanau der Protestantismus eingeführt. Nachdem die Herrschaft der Grafen von Hanau 1736 endete, stritten sich die Landgrafen von Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel um die Herrschaft über Dietzenbach. Im Jahre 1818 erhielt der Ort durch die Aufteilung der Rödermark seinen Gemeindewald. Das Amt Schaafheim wurde 1821 aufgelöst und Dietzenbach kam zum Landratsbezirk Langen. 1832 wurde Dietzenbach dem Kreis Offenbach zugeteilt. Die Einweihung der Eisenbahn über Offenbach, Bieber und Heusenstamm sowie die Errichtung des Bahnhofes fanden im Jahre 1898 statt. Heute wird er von der S-Bahn Rhein-Main genutzt. Luftangriffe der Briten im Jahre 1941 hinterließen im Ort schwere Schäden. Im Jahre 1970 erhielt Dietzenbach Stadtrechte, und seit 2002 ist Dietzenbach Kreisstadt des Kreises Offenbach. Einwohnerentwicklung1834 - 3.695 Einwohner 1939 - 3.695 Einwohner 1950 - 4.711 Einwohner 1961 - 6.303 Einwohner 1970 - 12.449 Einwohner 1983 - 25.500 Einwohner 1997 - 33.015 Einwohner 2004 - 34.794 Einwohner
Offizielle Webseite der Stadt Dietzenbach: www.dietzenbach.de |