Über Rödermark
Rödermark ist eine Stadt im Kreis Offenbach mit etwa 28.110 Einwohnern (Stand: 1.Januar 2006). Mit allen Stadtteilen ergibt sich ein attraktiver Wohn- und Lebensraum. Hier befindet sich ein interessanter und neu strukturierter Ortskern, ein Hallenbad und die Hügellage Bulau, die zu Freizeitaktivitäten anspornt. (Bildquelle: Wikipedia.de) GeschichteDer Name Rödermak“ geht auf eine spätmittelalterliche Waldgenossenschaft „marca raodora“ zurück. Rödermark wurde im Jahre 1977 bei der Zusammenlegung der beiden Gemeinden Urberach und Ober-Roden gegründet. 1980 bekam Rödermark Stadtrechte verliehen. LageRödermark liegt im Rhein-Main-Gebiet südlich von Frankfurt und nördlich von Darmstadt. Umgeben ist die Stadt von Grünzügen, die sich hauptsächlich im Gebiet der Rodau befinden. Der Rhein-Main-Flughafen ist etwa 25 Kilometer von Rödermark entfernt und ist an mehrere Nahverkehrsstrecken der Deutschen Bahn angebunden.
Die Stadt grenzt im Süden an die Gemeinden Eppertshausen und Messel, im Norden an Dietzenbach, im Osten an die Stadt Rodgau und im Westen an die Stadt Dreieich. StadtgliederungRödermark ist in vier Stadtteile gegliedert. Dazu gehören Bulau, Messenhausen, Ober-Roden, Urberach und Waldacker. Waldacker, Balau und Messenhausen haben überwiegend die Funktion von Wohngebieten.
Messenhausen
Erstmals wurde Messenhausen im Jahre 1282 erwähnt. Bis Ende des alten Reiches 1806 waren die Herren von Frankenstein Besitzer des Ortes. 1806 fiel der Ort an das Großherzogtum Hessen. 1957 schlossen sich Messenhausen und Ober-Roden zusammen.
Ober-Roden
Ober-Roden ist mit 12.656 Einwohnern der größte der vier Stadtteile. Sie war bis 1977 eine eigenständige Gemeinde, und wurde durch die Suburbanisierung in den 60er und 70er Jahren eine wichtige Wohngemeinde für Berufspendler. Ober-Roden gilt als lokaler Knotenpunkt im Schienenverkehr. Hier treffen sich die Rodgaubahn, die Dreieichbahn und Verbindungen nach Frankfurt, Darmstadt, Dieburg und Aschaffenburg. (Bildquelle: Wikipedia.de)
Urberach
Genauso wie die anderen Gemeinden war Urberach bis 1977 eine eigenständige Gemeinde und befand sich im damaligen Landkreis Dieburg. Seit 1977 ist Urberach ein Stadtteil von Rödermark und gehört zum Kreis Offenbach. Urberach zählt 11.728 Einwohner und ist dadurch der zweitgrößte Stadtteil von Rödermark. In der Vergangenheit war Urberach bekannt als ein Zentrum des Töpferhandwerks. Hier sind auch ein Töpfermuseum, ein Töpfermarkt und das Tongefäß auf dem Stadtwappen zu finden. Seit 2002 ist Urberach Sitz der neu gegründeten Berufsakademie Rhein-Main.
Die Zusammenlegung mit Ober-Roden war aufgrund einer traditionellen Antipathie gegenüber dem Nachbarort nicht leicht für die Urberacher hinzunehmen. Dies zeigte sich vor allem bei der Kerb, bei der der so genannte „Kerbbosch“, eine Strohpuppe so angebracht wurde, dass sein Hinterteil nach Ober-Roden zeigte. (Bildquelle: Wikipedia.de) Einwohnerentwicklung1998 - 25.787 Einwohner 1999 - 25.814 Einwohner 2000 - 26.049 Einwohner 2001 - 26.126 Einwohner 2002 - 26.285 Einwohner 2003 - 26.289 Einwohner 2004 - 28.189 Einwohner 2005 - 28.107 Einwohner
Offizielle Webseite der Stadt Rödermark: www.roedermark.de
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