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Statistiken Umwelt | Die NMVOC-Belastung in Offenbach |
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Written by Jonas Spiess
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Thursday, 02 November 2006 |
Die NMVOC-Belastung in OffenbachDa sich hinter den NMVOC völlig unterschiedlich zu bewertende und u. U. auch in geringen Mengen gesundheitsschädigende, teilweise sogar krebserregende Komponenten verbergen, lassen sich zur toxischen Wirkung dieser Summengröße auf den Menschen pauschal keine Aussagen machen; dies kann nur über eine Betrachtung der Einzelstoffe erfolgen. – Generell tragen die Kohlenwasserstoffe innerhalb der NMVOC als Ozon-Vorläufersubstanzen zum Problemkreis Sommersmog bei. Außerdem können bestimmte Stoffklassen zum Abbau der Ozonschicht in der Stratosphäre (Ozonloch) oder zur Erwärmung der Atmosphäre (Treibhauseffekt) führen.
Die Emissionskarte zeigt die NMVOC-Jahresemissionen der Quellengruppe Kleingewerbe, dargestellt auf Kreisebene. Im Jahr 2000 lagen die Emissionen bei insgesamt 10.290 t/a in Hessen. Die höchsten NMVOC-Emissionen pro km2 des jeweiligen Kreises weisen die Landkreise Offenbach und Main-Taunus sowie die kreisfreien Städte Offenbach und Kassel auf. Die drei Branchen, die am meisten zu den kleingewerblichen NMVOC-Emissionen beitrugen, sind Tankstellen (mit 24 %), Lackierbetriebe (mit 19 %) und Druckereien (mit 18 %).
Der Parameter NMVOC setzt sich aus einer Vielzahl verschiedener Stoffe zusammen, die sich oftmals nicht im Einzelnen angeben lassen. Je nach Emittentengruppe ist unterschiedlich viel über seine Zusammensetzung bekannt. Aus welchen Stoffklassen sich die vom Kleingewerbe emittierten organischen Gase zusammensetzen, ist nachstehend aufgeführt.
NMVOC-Zusammensetzung (Hessen, 2000)
- Kohlenwasserstoffe 40,9 %
- Ester 18,1 %
- Alkohole 12,8 %
- Aromaten 10,4 %
- sonstige Stoffe 7,3 %
- Ether 5,0 %
- Ketone 3,4 %
- halogenierte Kohlenwasserstoffe 2,2 %
Quelle: Umweltatlas Hessen |
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Last Updated ( Tuesday, 14 November 2006 )
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